Trauben und Rosinen können bei Hunden zu akutem Nierenversagen führen.
Die genaue toxische Substanz ist unbekannt, aber bereits wenige Trauben können tödlich sein. Rosinen sind noch konzentrierter.
Trotz jahrzehntelanger Forschung bleibt die genaue toxische Substanz in Trauben und Rosinen unidentifiziert. Aktuelle Studien (2021) der ASPCA deuten darauf hin, dass Weinsäure und Kaliumbitartrat dafür verantwortlich sein könnten. Die Toxizität scheint idiosynkratisch zu sein – einige Hunde vertragen Trauben ohne Folgen, während andere bereits nach wenigen Trauben ein akutes Nierenversagen entwickeln. Diese Unberechenbarkeit macht Trauben zu einem der gefährlichsten Lebensmittel für Hunde. Der Mechanismus scheint eine direkte Schädigung der Nierentubulus-Epithelzellen zu beinhalten, was innerhalb von 24–72 Stunden nach Aufnahme zu einer akuten Nierenschädigung führt.
Quellen
Es gibt keine festgelegte sichere Dosis. Fälle von Nierenversagen wurden bereits nach dem Verzehr von nur 4–5 Trauben bei einem kleinen Hund dokumentiert. Rosinen sind etwa 4–5-mal konzentrierter als frische Trauben (nach Gewicht). Jede Menge sollte als potenziell gefährlich eingestuft werden. Wenn Ihr Hund auch nur eine Traube gefressen hat, kontaktieren Sie umgehend Ihren Tierarzt.
Kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt oder eine Notfall-Giftnotrufnummer für Tiere. Lösen Sie kein Erbrechen aus, sofern es nicht von einem Tierarzt angeordnet wurde.
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